Jesus macht einen Toten lebendig. Einfach so. Kein lautstarkes Geschrei eines Hilfesuchenden, kein tagelanger Fußmarsch von Angehörigen oder Angestellten, kein abgedecktes Dach, niemand berührt Jesu Kleidung. Jesus fragt nicht nach dem Glauben und wird nichts gefragt.
Vor dem Stadttor von Nain begegnet er zufällig diesem Trauerzug. Wer in einem Trauerzug geht, schaut nicht nach links oder rechts, hat keinen Blick für irgendetwas um sich herum, ist ganz bei sich selbst. Durch den Tränenschleier erscheint die Welt verschwommen und unscharf. Jesus und alle, die bei ihm sind, warten. Der Tote… …
… war der Sohn einer Witwe, ihr einziger. Zahlreiche Bewohner der Stadt begleiteten die Mutter. Als der Herr die Witwe sah, ergriff ihn das Mitleid und er sagte zu ihr: „Weine nicht!“ Dann trat er näher und berührte die Bahre; die Träger blieben stehen. Er sagte zu dem Toten: „Du junger Mann, ich befehle dir: Steh auf!“ Da richtete der Tote sich auf und fing an zu reden, und Jesus gab ihn seiner Mutter zurück. Lukas 7,12-15
Jesus holt einen Toten zurück ins Leben. Einfach so. Kein lautstarkes Geschrei eines Hilfesuchenden, kein tagelanger Fußmarsch von Angehörigen oder Angestellten, kein abgedecktes Dach, niemand berührt Jesu Kleidung. Jesus fragt nichts und wird nichts gefragt.
Er sieht die Tränen, leidet mit und sagt: Weine nicht!
Wow!
