
Unser Gott ist voll Liebe und Erbarmen; er schickt uns den Retter, das Licht, das von oben kommt. Dieses Licht strahlt allen, die im Dunkeln sind, die im finsteren Land des Todes wohnen. Lukas 1,78-79

Unser Gott ist voll Liebe und Erbarmen; er schickt uns den Retter, das Licht, das von oben kommt. Dieses Licht strahlt allen, die im Dunkeln sind, die im finsteren Land des Todes wohnen. Lukas 1,78-79
Für Gott ist nichts unmöglich. Lukas 1,37
Ein schlimmer Nachrichtentag folgt dem nächsten. Menschen töten Menschen. Seit Kain und Abel schreit vergossenes Blut zum Himmel. Wie passt das mit der Weihnachtsbotschaft von „Friede auf Erden“ zusammen?
Bibellese: Zacharias geht seiner Arbeit im Tempel nach. Er begegnet einem Boten, der die Geburt seines Sohnes Johannes ankündigt. Unmöglich, meint Zacharias. Er und seine Frau seien viel zu alt.
Der gleiche Bote kündigt Maria die Geburt ihres Sohnes Jesus an. Unmöglich, meint Maria. Sie sei nie mit einem Mann zusammen gewesen.
Wir besuchen einen Weihnachtsgottesdienst und hören von „Frieden auf Erden“. Unmöglich, denken wir mit Bildern von Terror und Tod im Kopf.
Frieden auf Erden. Jesus hat gezeigt, wie’s geht. Ertragen. Vergeben. Heilen. Lieben. Zu schön, um wahr zu sein?
Dass uns das Leid anderer Menschen nicht kalt lässt, gibt mir Hoffnung. Für Gott ist nichts unmöglich.
Erst haben sie mich verlassen, die Quelle mit frischem Wasser, und dann haben sie sich rissige Zisternen ausgehauen, die das Wasser nicht halten. Jeremia 2,13
Ich erinnere mich an einen Artikel in einem Nachrichtenmagazin. Es ging um Messen, die sich mit der Suche nach dem Sinn des Lebens beschäftigten. Vielfältige Waren oder Dienstleistungen wurden anboten. Heilzeichen, Spirituelle Literatur, Indianische Schwitzhütten, Biokosmetik und vieles mehr.
„Was also sucht der Mensch? Wasser, glaubt Erwin Mischkin. Mischkin […] erklärt mit behaglicher Stimme, warum man Wasser aus dem indischen Ganges trinken könne, sofern man es vorher mit dem „Twister“ energetisiert habe. Das ist überraschend, denn der Ganges ist einer der schmutzigsten Flüsse der Welt.“
Quelle: Der Spiegel Nr. 30; Glück – Unter Einhörnern von Jochen-Martin Gutsch
In der heutigen Bibellese beklagt Jeremia, dass die Menschen sich von Gott abgewandt haben, um anderswo ihren Lebensdurst zu stillen.
Auch im Johannes-Evangelium geht es im Gespräch Jesu mit der Frau am Brunnen um (ganz besonderes) Wasser:
Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, der wird nie wieder Durst bekommen. Dieses Wasser wird in ihm zu einer Quelle, die bis ins ewige Leben hinein fließt. Johannes 4,14
Nie wieder Durst haben. Jesus hat viel zu bieten für Sinn- und Heilsuchende. Wie kann man diese Leute erreichen? Ist ein kirchlicher Stand auf einer Lebensfreude-Messe sinnvoll? Oder soll man die Suchenden noch irgendwie wirkungsvoller als mit Glockengeläut in die Gottesdienste einladen?
Denn… der Glaube an Jesus ist ja nicht eine Möglichkeit von vielen – er ist das einzig Wahre.
Jesus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Johannes 14,6
Ach, ich weiß nicht… Jedenfalls staune ich mal wieder, wie aktuell diese uralten Bibeltexte sein können und bin gespannt, wie es mit Jeremia weitergeht.
Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offenbarung 21, 6