Alle, die für das ewige Leben bestimmt waren, kamen zum Glauben.
Apostelgeschichte 13,48
Paulus und Barnabas predigten in der Synagoge. Fast die ganze Stadt hörte zu. Einige der Zuhörer begannen gegen Jesus zu lästern. Daraufhin verließen die beiden Prediger die Synagoge. Nun wendeten Sie sich mit ihrer Botschaft von Gott an die Nichtjuden. Diese freuten sich sehr darüber. Sie brachen in Jubel aus und kamen zum Glauben.
Letzten Dienstag lasen wir im Bibelkreis das 13. Kapitel der Apostelgeschichte. Dabei stolperten wir über den Vers 48. Gab es eine Vor-Bestimmung für das ewige Leben? War das ewige Leben ausschließlich mit und durch Jesus zu haben? Sind Menschen, die nicht an Jesus glauben, davon ausgeschlossen? Dürfen wir denken oder sogar aussprechen, dass wer nicht an Jesus glaubt, auch nicht ins Reich Gottes kommen kann?
Wer in Gottes Reich ewig leben darf, weiß ich nicht. Das muss ich auch nicht wissen (und schon gar nicht entscheiden). Doch als Bibelleserin habe ich immer wieder davon gehört, dass Jesus mit seinem Leben, Sterben und mit seiner Auferstehung der Weg zum Leben mit Gott ist.
Ich glaube tatsächlich, dass der Weg über den Glauben an Jesus der einzige Weg zu Gott ist. Gäbe es noch eine andere Möglichkeit, wäre der Tod von Gottes Sohn am Kreuz unnötig gewesen, oder?
Ich bin froh, durch den Bibelkreis Menschen zu kennen, mit denen ich vertrauensvoll über meinen Glauben reden kann. Manchmal staune ich darüber, wie unterschiedlich wir sind. Es ist schön, miteinander unterwegs zu sein.
