Aus Liebe hat er uns dazu bestimmt, seine Söhne und Töchter zu werden – durch Jesus Christus und im Blick auf ihn. Das war sein Wille und so gefiel es ihm. Epheser 1,5
Es war einmal… eine Journalistin auf der Suche nach Gesprächsbereiten zum Thema „Familie“.
Ausgerüstet mit Notizblock, Geduld und gutem Willen blieb sie am Rande eines Abenteuerspielplatzes stehen und schaute zu. Mädchen und Jungen jeden Alters erprobten ihre Fähigkeiten. Reich gefüllte Picknick-Körbe standen zur Stärkung bereit!
Während die Journalistin über das umfangreiche Angebot staunte und überlegte, wie sie zu ihrem Interview kommen könnte, rollte ein Ball auf sie zu. Sie hob ihn auf und sah sich einem Jungen gegenüber, der erwartungsvoll die Hände ausstreckte. Die Journalistin warf ihm den Ball zu und sprach ihn an.
„Hallo. Ich arbeite für Die Zeitung. Darf ich dir ein paar Fragen stellen?“
Der Junge fing den Ball auf, nickte zustimmend und blieb abwartend stehen.
„Kannst du mir etwas von deinem Vater erzählen?“
„Mein Vater ist der Schöpfer des Himmels und der Erde,“ anwortete der Junge.
„Welchen Beruf übt er aus?“
„Er ist der Herrscher des Universums.“
„Da hat er bestimmt viel zu tun und wenig Zeit für dich?!“
„Er hat wirklich viel zu tun. Für mich ist er aber immer erreichbar.“ Der Junge zog ein Smartphone aus der Tasche. „Wenn ich ihn anrufe, ist er jedes Mal sofort dran.“
„Hast du Geschwister?“
Das Kind drehte sich um und deutete mit einer Handbewegung auf das gesamte Gelände.
„Das alles sind deine Brüder und Schwestern?!“
Der Junge nickte.
„Was ist, wenn etwas passiert, wenn sich jemand verletzt oder wenn es einen Streit unter euch gibt? Wer kümmert sich dann um euch?“
Der Kleine zeigte auf einen jungen Mann, der am Rande des Geländes auf einer Bank lag. Er hatte eine Jacke unter den Kopf gelegt und schien zu schlafen.
„Unser ältester Bruder passt auf uns auf. Er hilft uns, wenn etwas passiert. Er weiß immer ganz genau, wo Papa ist. Wenn es ernsthafte Probleme gibt, nimmt er uns mit zu ihm. Mein großer Bruder, Papa und dessen Freund beraten miteinander. Sie finden immer eine Lösung.“
Die Journalistin sah erstaunt zu dem jungen Mann auf der Bank hin. Der war ihr bisher nicht aufgefallen.
„Dann ist ja bestens für euch gesorgt,“ lächelte sie und beendete das Interview: „Vielen Dank für das Gespräch!“
Der Junge lächelte ebenfalls, nickte grüßend und kickte den Ball in Richtung der Geschwister, die schon auf ihn warteten.
Ihr alle seid jetzt mündige Söhne und Töchter Gottes – durch den Glauben und weil ihr in engster Gemeinschaft mit Jesus Christus verbunden seid. Galater 3,26
