Wenn der HERR sie in eure Gewalt gibt, dürft ihr keinen Friedensvertrag mit ihnen schließen. 5. Mose 7,2
Das Volk Israel ist am Ende seiner Wanderung angekommen. Es verlässt die Wüste, um im neuen Land ansässig zu werden. Mose, der die Stämme bis hierher geleitet hat, muss zurück bleiben. Er hält eine Abschiedsrede.
Es ist ein sehr langer Vortrag. Mose erinnert an Gottes Führung in der Vergangenheit und hält viele Ermahnungen für die Zukunft bereit. Seit ein paar Tagen höre ich ihm zu.
Nun reicht’s mir!
Denn: Damit niemand in Versuchung gerät und sich von Gott abwendet, fordert Mose dazu auf, bei der Besiedelung des Landes fremdes Kulturgut zu zerstören und Andersgläubige zu töten.
Ich denke, mit „Friede auf Erden“ wird das so nichts. Damals wie heute.
Gebet:
Vater, Bibelstellen, die zu Gewalt aufrufen, machen mir Angst. Bitte lass mich nicht bei ihnen verweilen. Schärfe meinen Blick und mein Gedächtnis für alles, was dem Frieden dient. Zeige mir Wege, Versuchungen zu widerstehen. Hilf mir, friedlich zu leben, ohne Auseinandersetzungen zu scheuen. Meine Angst und meine Bitten spreche ich vor Dir aus im Vertrauen auf Jesus, der mit Dir und dem Heiligen Geist für immer lebt. Amen
