Dann sagte Jesus zu allen: „Erschreckt nicht, habt keine Angst! Vertraut auf Gott und vertraut auch auf mich!“ Johannes 14,1
Seit dem Tag unserer Geburt sind wir zum Tode verurteilt. Ob uns unvorhersehbares Unglück trifft, ob wir in einem Bett friedlich einschlafen, ob eine Krankheit uns besiegt – darauf haben wir wenig Einfluss.
Du meinst, sterben müssen wie sowieso?
Jesus macht den Jüngern Mut, angesichts seines Todes nicht zu erschrecken und dem Leben zu vertrauen.
Stimmt.
Weiter im Text sagt er, dass er für uns eine Wohnung (im Himmel) vorbereiten und uns alle zu sich holen will.
Dann ist es nicht so schlimm, sterben zu müssen?!
Hm. Doch. Ich will leben. Und ich denke, Gott will das auch. Sonst hätte Er es sich nicht so viel kosten lassen, die Todesurteile über die Menschheit für ungültig zu erklären.
Wahrscheinlich hast du Recht…
Wenn ich an die Nachrichten von gestern denke… Gewalttaten und Todesurteile erschrecken mich schon und machen mir Angst.
Jesus könnte ein Lied davon singen… In Gethsemane hat er Blut und Wasser geschwitzt.
Als Kind und Jugendliche fühlte ich mich Gewalt hilflos ausgeliefert; so etwas passiert eben, dachte ich – wie ein schweres Gewitter. Doch Gewalt ist keine Naturkatastrophe.
Nein, das ist sie nicht. Sie ist selbstgemacht.
So wie meine Häkelgardine?
Ja, aber nicht so friedlich. – Und was ist jetzt mit dem Bibelvers?
Nicht erschrecken! Keine Angst haben! Auf Gott und auf Jesus vertrauen – und leben!
