In keiner Hinsicht hat das Gesetz es geschafft, dass Menschen vor Gott vollkommen und untadelig dastehen können. An die Stelle des vom Gesetz verordneten Priestertums tritt deshalb eines, das eine bessere Hoffnung begründet: das uns die Möglichkeit eröffnet, wirklich Gott nahen und vor ihm bestehen zu können.
Hebräer 7,19
Ständig kümmern sich Leute vom Fach um Verbesserungen des momentan Bestehenden. Wenn den Optimierern etwas Optimales eingefallen ist, werden Interessierte darum gebeten, ihr Wissen und Tun (und die entsprechenden Geräte) auf den neuesten Stand zu bringen. Ein Update ist angesagt.
Heute wird mir ein Glaubens-Update angeboten mit der Aussicht, dass ich mich Gott nahen und vor ihm bestehen kann.
Will ich das? Ja, das will ich.
Warum will ich das ? Weil Gottes Nähe mein ganzes Glück ist. Darum. Ps 73,28
Was muss ich also tun?
Mit der veralteten Glaubensversion kann ich durch hundertprozentiges Einhalten der Gesetze (Gebote) versuchen, mich bei Gott beliebt zu machen. Priester helfen mir dabei. Sie lehren mich die Gesetze und achten auf deren Einhaltung. Für meine (und ihre eigenen) Fehler treten sie vor Gott ein und versuchen ihn durch Opfergaben und Gebet versöhnlich zu stimmen.
Von Nachteil ist, dass die Priester selbst sündige und sterbliche Menschen sind, heißt es im Hebräerbrief.
Nun kommt das Update.
Von den anderen Priestern gab es viele, weil sie sterben mussten und der Tod sie hinderte, Priester zu bleiben. Jesus aber lebt in alle Ewigkeit, und sein Priestertum ist deshalb unvergänglich. Darum kann er auch vollständig und für immer alle retten, die sich durch ihn an Gott wenden. Er lebt für immer, um bei Gott für sie einzutreten.
Hebräer 7,23-25
Heute wird mir ein Glaubens-Update angeboten mit der Aussicht, dass ich mich Gott nahen und vor ihm bestehen kann.
Was muss ich also tun?
An Jesus glauben! Das wäre optimal, das Optimalste sozusagen.
Will ich das? Ja, das will ich!
🙂
Äh… Noch eine Frage: Die Priester und die Gesetze? Sind die jetzt überflüssig?
Keineswegs!
Wer sollte uns denn von Jesus erzählen und uns Bibeltexte erschließen, und mit und für uns beten, und mit uns Glaubenslieder singen und uns in guten und in schweren Zeiten Mut und Gottes Segen zusprechen und die Gemeinde organisieren und wie sollten wir lernen, Gott, die Mitmenschen und uns selbst zu lieben?
Aber das ist ein anderes Thema.
