Lebt wie Menschen, die wissen, worauf es ankommt. Epheser 5,15
Seit vierzehn Tagen lese ich darin, häppchenweise. Offensichtlich nicht zum ersten Mal. Viele Stellen sind mit Bleistift angestrichen. Ich könnte eine Zitatensammlung daraus erstellen. Jeder Vers wirkt so (ge)wichtig.
Der Brief beginnt im All vor der Schaffung der Welt. Damals schon wurden wir erwählt, heilig und fehlerlos vor Gott zu stehen, weil wir zu Christus gehören. Ein Lobpreis seiner Herrlichkeit sollen wir sein, sagt Paulus.
Nicht nur das. Wir sind (bzw. werden) mit Jesus Christus vom Tod auferweckt und zusammen mit ihm in die himmlische Herrschaft eingesetzt. Nicht, dass wir das verdient hätten. Aber Gott ist reich an Erbarmen und hat uns seine ganze Liebe geschenkt, sagt Paulus.
Und Paulus bittet darum, sich von seiner Haftstrafe nicht beirren zu lassen.
Weitere Themen sind die Einheit der Juden- und Heidenchristen als Gottes gleichberechtigte Kinder, die Einheit der Kirche als Leib Christi und das Miteinander in der Gemeinde.
Hinweise auf das Leben in der Familie und die Lebensweise jedes einzelnen Gläubigen runden alles ab. Mit „Benehmt euch! Haltet Frieden untereinander!“ könnte man es zusammenfassen.
Seit vierzehn Tagen lese ich im Epheserbrief. Offensichtlich nicht zum ersten Mal. Viele Stellen sind mit Bleistift angestrichen. Ich könnte eine Zitatensammlung daraus erstellen. Jeder Vers wirkt so (ge)wichtig.
Jedoch: Diese umfassende Weisheit lässt mich – im besten Falle ehrfürchtig – verstummen. Der Epheserbrief im Großen und Ganzen erschlägt mich. Ist so.
Hoffentlich weiß ich, worauf es ankommt, wenn es drauf ankommt.
😉
