Ihr alle seid ja ein Leib, in euch allen lebt ein Geist, ihr alle habt die eine Hoffnung, die Gott euch gegeben hat, als er euch in seine Gemeinde berief. Es gibt für euch nur einen Herrn, nur einen Glauben und nur eine Taufe. Und ihr kennt nur den einen Gott, den Vater von allem, was lebt. Er steht über allen. Er wirkt durch alle und in allen. Epheser 4,4
Ich lese in der Gute-Nachricht-Bibel. „Die Einheit der Kirche“, so ist das vierte Kapitel des Epheserbriefes überschrieben.
Die Einheit der Kirche. Das ist bis heute ein (manchmal heikles) Thema. Auch im Bibelkreis tauschen wir uns hin und wieder dazu aus.
Die Vielzahl der christlichen Gemeinden, Gemeinschaften, Freikirchen und Konfessionen verwirrt uns. Wir sind evangelisch. Manchmal fühlen wir uns von „den anderen“ nicht für voll genommen und manchmal wundern wir uns über Gewohnheiten und Denkweisen „anderer“ Gemeinden.
„Warum ist es mit dem Glauben nicht einfacher? Warum gibt es diese Unterschiede? Welcher Weg ist der richtige?!“ Mehr als einmal haben wir uns das gefragt.
Der Epheserbrief macht Mut, die Unterschiede auszuhalten. Wir sollen uns vertragen. In uns allen steckt der gleiche Geist, wir haben die gleiche Hoffnung und glauben an den gleichen Gott, den Vater alles Lebendigen. Wir alle gemeinsam bilden in der Vielfalt und Fülle unserer christlichen Kirchen, Freikirchen und Gemeinschaften den Leib Christi.
Also… mir gefällt der Gedanke, dass wir in diese ganze Fülle „hineinwachsen“ sollen und dass dabei der gemeinsame Glaube an Christus als „einende Kraft“ wirken will. 🙂
So soll es dahin kommen, dass wir alle die einende Kraft des einen Glaubens und der einen Erkenntnis des Sohnes Gottes an uns zur Wirkung kommen lassen und darin eins werden – dass wir alle zusammen den vollkommmenen Menschen bilden, der Christus ist, und hineinwachsen in die ganze Fülle, die Christus in sich umfasst. Epheser 4,13
