Dem lebendigen Gott in die Hände zu fallen ist schrecklich! Hebräer 10,31
Moment mal. Es gibt doch diese Lieder. Lieder, die trösten.
- Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand. EG 533
- Bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand! EG+ 37
- Deine Hand hält mein Heute und mein Morgen – Weltgebetstag 2015
Wieso ist es also schrecklich, dem lebendigen Gott in die Hände zu fallen?
Der Hebräerbrief spricht davon, was Menschen, die neu zum Glauben gekommen sind, aushalten müssen. Sie sind einem harten leidvollen Kampf mit Beleidigungen, Misshandlungen und Gefangenschaft ausgesetzt. Dies aber ist nicht das Schreckliche. Nein. Die neuen Christen werden für ihr vertrauensvolles Durchhalten gelobt.
Wirklich schrecklich wird’s erst, wenn ein Mensch den „Sohn Gottes mit Füßen tritt“ und dessen Kreuzestod „wie eine gewöhnliche Sache abtut und den Geist beleidigt, dem er die Gnade verdankt!“ Hebr 10,29
Ach so. Ein Machtkampf mit Gott? Wer traut sich denn so etwas? Jetzt erschrecke ich tatsächlich.
Mag sein, dass ich in leidvollen Zeiten den Mut zum Durchhalten und das Vertrauen auf ein gutes Ende verliere. Gott bewahre!
Aber dazu fallen mir wieder die Lieder von oben ein.
